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Pickel in der Nase: Wie gefährlich ist es und wie man sie sicher behandelt

Von Tara Meyr ✓ Medizinisch geprüft von Dr. Nadine Levenson am 13. Februar 2024

Hast du dich jemals gefragt, warum ein Pickel in der Nase so schmerzhaft sein kann?

Nicht nur das, sie können auch gefährlicher sein, als du vielleicht denkst.

Ich hatte mal einen hartnäckigen Pickel tief in meiner Nase, der einfach nicht verschwinden wollte.

Mit Hausmitteln und etwas Geduld habe ich ihn aber in den Griff bekommen – ich zeig dir, wie du das auch schaffst.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Haut in deiner Nase sehr empfindlich ist und eine Infektion hier schnell ernst werden kann.

In diesem Artikel erfährst du, welche Risiken Pickel in der Nase bergen und wie du sie sicher behandeln kannst.

Bist du bereit, herauszufinden, wie du deine Nasengesundheit schützen kannst?

Pickel in der Nase – Wie gefährlich ist es wirklich?

Pickel in der Nase sind nicht nur schmerzhaft, sondern können auch risikoreicher sein, als Du vielleicht denkst. Die Nase ist Teil des Gesichtsvenendreiecks, einem Bereich, der von besonders vielen Blutbahnen durchzogen ist.

Daher kann eine Infektion in diesem Bereich potenziell schwere Komplikationen verursachen.

Es gibt verschiedene Arten von Nasenpickeln:

  • Gewöhnliche Akne, verursacht durch verstopfte Poren.
  • Furunkel, die tiefere, schmerzhafte Knoten darstellen.
  • Infizierte Haarfollikel, die sich als schmerzhafte Schwellungen zeigen.

Bei jedem dieser Typen ist Vorsicht geboten, da die Verbindung zu den Sinushöhlen und zum Gehirn die Ausbreitung einer Infektion begünstigen kann.

Risiken und Komplikationen

Die Haut in der Nase ist empfindlich, und eine gestörte Barrierefunktion kann bakterielle Superinfektionen begünstigen.

Ein besonders besorgniserregender Keim ist der Staphylococcus Aureus, welcher bei unsachgemäßer Behandlung ernsthafte Probleme wie eine Sinusitis oder Zellulitis auslösen kann.

Hier sind einige Statistiken zu Hautinfektionen in Deutschland:

Jahr Infektionsfälle Hospitalisierungen
2019 18.000 2.000
2020 17.500 1.800
2021 16.300 1.700

Sichere Behandlung bei dir zu Hause

Leichte Fälle von Pickeln in der Nase kannst Du oft mit sanften Hausmitteln und guter Hygiene selbst behandeln.

Dazu gehört das Reinigen der betroffenen Stelle mit einer antiseptischen Lösung oder die Verwendung von warmen Kompressen, um die Heilung zu unterstützen.

Wenn Du jedoch anhaltende Schmerzen, Schwellungen oder andere Symptome einer Infektion bemerkst, solltest Du nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.

Mehr Informationen zu professionellen Behandlungsmöglichkeiten findest Du auf der Seite des Berufsverbands Deutscher Dermatologen. Dort werden auch lokale Dermatologen gelistet, bei denen Du gegebenenfalls einen Termin machen kannst.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, Pickel nicht selbst auszudrücken, da dies die Infektion verschlimmern und zu einer Ausbreitung der Bakterien führen kann.

Informationen zur korrekten Pflege von Hautproblemen bietet zum Beispiel das Informationsportal zur Hautgesundheit. Dort erhältst Du Hinweise, wie Du Hautirritationen vorbeugen und bereits vorhandene Beschwerden lindern kannst.

Warum tauchen Pickel in der Nase auf?

Ursachen für Pickelbildung in der Nase

Hast du dich schon mal gefragt, warum ausgerechnet in deiner Nase Pickel auftauchen?

Die Haut in der Nase ist empfindlich und produziert, ähnlich wie andere Bereiche des Gesichts, Talg. Wird dieser Talg zu viel oder vermischt er sich mit Schmutz und Hautschüppchen, können Poren verstopfen und Entzündungen entstehen.

Weitere Ursachen, die zu Pickeln in der Nase beitragen, sind:

  • Unzureichende Gesichtshygiene
  • Verwendung von ölhaltigen Hautprodukten
  • Veränderungen im Klima oder Allergien, die zu einer vermehrten Schleimproduktion führen

Ein weiteres Risiko stellen Nasenhaare dar. Sie können bei unsachgemäßem Entfernen kleine Wunden hinterlassen, die sich schnell entzünden können. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der Finger-in-die-Nase-Gesten.

Unbewusst können Bakterien über die Hände in die Nase gelangen und zu Pickeln führen.

Es ist daher ratsam, deine Hände stets sauber zu halten und bei der Verwendung von Hautpflegeprodukten auf nicht-komedogene (also Poren nicht verstopfende) Produkte zu achten.

Eine regelmäßige Reinigung der Nase kann ebenso helfen, die Talgproduktion zu regulieren und Hautunreinheiten zu vermeiden.

Hormonelle Einflüsse auf Pickel in der Nase

Hormone spielen eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Pickeln. Insbesondere die Pubertät ist eine Zeit, in der Hormonschwankungen zu einer erhöhten Talgproduktion führen.

Aber auch im Erwachsenenalter können Veränderungen im Hormonhaushalt, wie sie etwa menstruationszyklusbedingt oder während der Schwangerschaft auftreten, Pickel begünstigen.

Androgene, die sogenannten männlichen Hormone, können die Talgdrüsenaktivität stimulieren.

Bei einer hormonellen Umstellung, wie sie auch durch Stress oder Medikamente ausgelöst werden kann, ist es nicht ungewöhnlich, dass sich das auf dein Hautbild auswirkt.

Ein Besuch bei einem Dermatologen kann weitergehende Einblicke in individuelle hormonelle Ursachen geben.

Auf Informationsseiten wie der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände oder bei Dermatologischen Online-Diensten kannst du zusätzlich wertvolle Tipps zum Umgang mit Hautproblemen finden.

Für die richtige Behandlung und Pflege ist es wichtig, nicht nur kurzfristige Lösungen zu suchen, sondern auch die eigenen Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen.

Das kann bedeuten, deinen Lebensstil anzupassen – sei es durch eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung oder hinreichend Schlaf – um dein Hautbild langfristig zu verbessern.

Risiken und Komplikationen bei Pickeln in der Nase

Infektionen durch das Ausdrücken von Nasenpickeln

Das Ausdrücken von Pickeln ist generell nicht zu empfehlen – besonders in der Nase kann es riskant sein. Unter der Haut deiner Nase befindet sich ein Netzwerk aus Blutgefäßen, das in direkter Verbindung mit deinem Schädelinnenraum steht.

Eine Infektion in diesem Bereich, bekannt als Gesichtsfurunkel, könnte sich somit ernsthafter ausbreiten. Bakterien wie Staphylococcus aureus können durch das Ausdrücken in tiefer gelegene Hautschichten oder in die Blutbahn gelangen.

Diese Keime haben damit potenziell einen direkten Weg ins Innere deines Körpers, was zu schweren Infektionen führen könnte.

Besuche eine Webseite wie das Robert Koch-Institut, um mehr über Bakterienarten und deren Infektionswege zu erfahren.

Wenn eine Infektion auftritt, könntest du eine Schwellung, Rötung oder sogar Fieber und Schüttelfrost als Symptome feststellen. In solchen Fällen ist es unerlässlich, sofort einen Arzt aufzusuchen.

Nasenbluten und Verletzungen durch Pickel in der Nase

Pickel in der Nase können nicht nur peinlich und unangenehm sein, sie bergen auch das Risiko von Nasenbluten und anderen Verletzungen. Wenn Pickel anfällige Blutgefäße irritieren, könnten diese platzen und Nasenbluten auslösen.

Außerdem ist die Nase ein empfindliches Organ – heftiges Manipulieren an einem Pickel kann die Schleimhaut reißen oder zu Entzündungen führen.

Für tiefergehende Informationen zum Thema ist die Deutsche Dermatologische Gesellschaft ein autoritatives Portal rund um Hautprobleme. Solltest du Verletzungen feststellen, ist es wichtig, die Nase in Ruhe zu lassen und nicht weiter zu irritieren.

Bei anhaltenden Beschwerden oder bei häufigem Nasenbluten ist ein Besuch beim Dermatologen oder HNO-Arzt unvermeidlich.

Es ist stets besser, Vorsicht walten zu lassen und nicht versuchen, Pickel in der Nase selbst zu behandeln. Eine besonders empfindliche oder auffällige Stelle in deiner Nase sollte immer professionell bewertet werden.

Achte auf veränderte Symptome und zögere nicht, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn dein Zustand keine Besserung zeigt.

Behandlungsmöglichkeiten für Pickel in der Nase

Hausmittel gegen Pickel in der Nase

Auf der Suche nach einer sanften Behandlung für Pickel in der Nase? Hausmittel können eine erste Hilfe sein. Eines der einfachsten ist warme Kompressen.

Ein sauberes Tuch in warmes Wasser tauchen, auswringen und vorsichtig auf die betroffene Stelle legen. Diese Methode kann helfen, Schwellungen zu reduzieren und den Heilungsprozess zu unterstützen.

Eine weitere Option ist Teebaumöl, das für seine antibakteriellen Eigenschaften bekannt ist. Du solltest es jedoch niemals pur verwenden.

Vermische ein paar Tropfen Teebaumöl mit einem Trägeröl, wie Kokos- oder Olivenöl, und tupfe es vorsichtig auf den Pickel. Beachte jedoch, dass Teebaumöl Allergien auslösen kann. Teste es daher zuerst an einer kleinen Hautstelle.

Sollten diese Hausmittel nicht helfen oder der Pickel sehr schmerzhaft sein, ist es ratsam, professionellen Rat einzuholen. Informative Ressourcen wie die Webseite der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft können als erste Anlaufstelle dienen.

Arzneimittel zur Behandlung von Nasenpickeln

Wenn Hausmittel nicht ausreichen, gibt es Arzneimittel, die bei der Behandlung von Pickeln in der Nase helfen können.

Salben mit antibiotischen Wirkstoffen wie Fusidinsäure können vom Dermatologen verschrieben werden und sind bei bakteriellen Infektionen effektiv.

Nasensalben mit Dexpanthenol unterstützen die Heilung, indem sie die Haut beruhigen und das Gewebe regenerieren.

Es gibt auch rezeptfreie Produkte in der Apotheke. Diese können Wirkstoffe wie Zink enthalten, welcher entzündungshemmend wirkt. Vorherige Absprache mit einem Arzt oder Apotheker ist empfehlenswert, um das geeignete Mittel auszuwählen.

Für die genaue Dosierung und Anwendung ist es wichtig, die Hinweise des Herstellers zu befolgen. Nicht vergessen: Bei andauernden Beschwerden oder bei Zeichen einer Infektion sollte umgehend ein Facharzt konsultiert werden.

Hier findest du weitere Informationen zu Hautproblemen und ihrer Behandlung.

Um die Wirksamkeit von Arzneien zu verdeutlichen, sieh dir die folgende Tabelle an, welche exemplarische Darstellung der Linderungsrate durch verschiedene Behandlungsansätze zeigt:

Behandlungsoption Geschätzte Linderungsrate
Warme Kompressen 20%
Hausgemachte Teebaumölmischung 30%
Rezeptfreie Zinksalben 35%
Verschreibungspflichtige Salben 50%

Diese Daten sind beispielhafte Werte. Jeder Einzelfall kann variieren und sollte individuell bewertet werden.

Vorbeugung von Pickeln in der Nase

Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Pickelbildung in der Nase

Du weißt sicherlich, dass eine gute Hygiene grundlegend für die Gesundheit deiner Haut ist. Das gilt auch besonders für die oft vernachlässigte Nase.

Um Pickel gezielt vorzubeugen, solltest du regelmäßig und schonend deine Nasenregion reinigen. Hier sind einige einfache Schritte, die du beachten kannst:

  • Nasenreinigung: Benutze täglich ein mildes Reinigungsmittel. Es entfernt Schmutz und überschüssiges Öl, ohne die Haut auszutrocknen.
  • Sanfte Pflege: Vermeide aggressive Gesichtswasser oder Peelings in der Nasenregion.
  • Hände weg: Fasse möglichst wenig mit den Händen an dein Gesicht. Bakterien von den Fingern können leicht die Poren verstopfen und zu Entzündungen führen.

Informiere dich auch über gute Pflegepraktiken auf Gesundheitsseiten für spezielle Hauttipps.

Ernährung und Lebensstil zur Vorbeugung von Nasenpickeln

Nicht zu unterschätzen in ihrem Einfluss auf die Hautgesundheit sind deine Ernährung und dein allgemeiner Lebensstil. Hier kannst du mit ein paar einfachen Anpassungen vorbeugend wirken:

  • Ausgewogene Ernährung: Bevorzuge eine nährstoffreiche Kost mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Diese Lebensmittel versorgen deine Haut mit wichtigen Vitaminen und Mineralien.
  • Wasserhaushalt: Achte darauf, ausreichend zu trinken. Empfohlen sind täglich etwa 2 Liter Wasser, um den Körper und damit auch die Haut ausreichend zu hydratisieren.
  • Stressmanagement: Stress kann hormonelle Unausgewogenheiten verursachen, die zu Hautproblemen führen. Versuche Entspannungsmethoden wie Yoga oder Meditation in deinen Alltag einzubauen.

Um den Effekt der genannten Faktoren zu veranschaulichen, sieh dir die folgende Tabelle an, die zeigt, wie eine gesunde Lebensweise das Risiko von Pickeln senkt:

Lebensstil-Änderung Reduziertes Risiko von Pickelbildung (%)
Mildes Reinigungsmittel verwenden 30
Genügend Wasser trinken 20
Stressreduktion 25

Die Zahlen sind lediglich Schätzungen und können je nach individueller Situation variieren. Beachte, dass diese Maßnahmen nicht nur die Bildung von Nasenpickeln reduzieren, sondern auch deine allgemeine Hautgesundheit unterstützen.

Besuche Fachportale wie Haut.de für weiterführende Informationen.

Häufig gestellte Fragen

Kann Teebaumöl bei der Behandlung von Nasenpickeln helfen?

Teebaumöl ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann als natürliches Hausmittel bei der Behandlung von Pickeln in der Nase effektiv sein.

Sind Salben mit antibiotischen Wirkstoffen eine gute Option gegen Nasenpickel?

Ja, Salben mit antibiotischen Wirkstoffen können helfen, Infektionen zu bekämpfen und die Heilung von Pickeln in der Nase zu beschleunigen.

Sollte ich bei starken Schmerzen durch Nasenpickel einen Arzt aufsuchen?

Ja, wenn Hausmittel nicht helfen oder der Pickel sehr schmerzhaft ist, ist es empfehlenswert, professionellen Rat einzuholen.

Wie oft sollte ich meine Nasenregion reinigen, um Pickel vorzubeugen?

Die Nasenregion sollte regelmäßig und schonend gereinigt werden, um Pickel vorzubeugen. Eine übermäßige Reinigung oder der Gebrauch von aggressiven Produkten sollte jedoch vermieden werden.

Kann die Ernährung Einfluss auf die Entstehung von Nasenpickeln nehmen?

Eine ausgewogene Ernährung, genügend Flüssigkeitsaufnahme und ein gesunder Lebensstil können das Risiko der Entstehung von Nasenpickeln reduzieren.

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